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Koserow (2/2) |
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Koserow (2/2)
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Das Ortsbild ist bis heute einfach, sprich: dörflich, geblieben. In der Regel trifft man Ein- bis Zweifamilienhäuser an. Riesige Hotelanlagen sind nicht vorhanden, aber auch für Koserow gilt, was auf viele andere Gemeinden Usedoms zutrifft:
Einen herrlichen Blick auf die Ostsee, den langen Strand und die Seebrücke von Koserow kann man von den Steilhängen des Streckelsberg (siehe Foto unten) genießen: mit 60 m Höhe bildet er nach dem Golm den zweithöchsten geographischen Punkt auf der Insel Usedom. Noch in neuerer Zeit ließ er sich deshalb auch militärisch nutzen, als man auf ihm einen Hochbunker errichtete, der einerseits als Flakleitturm, andererseits als Beobachtungsposten für die im nahen Peenemünde abgeschossenen Wunderwaffen V1 und V2 diente. Nicht nur als Aussichtspunkt und Beobachtungsposten, sondern auch als Versteck soll bereits im Mittelalter der legendäre Pirat Klaus Störtebeker den buchenbewaldeten Streckelsberg geschätzt haben: Schließlich gewährten ihm dessen Höhlen auch Schutz vor den Häschern der Hanse.
Zum Schluss noch zwei Kulturtipps:
© Andreas Reuter |
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